Selbst die schönsten Dinge können zu Gift gemacht werden.

Die Unsicherheit wird das Sterbebett für diejenigen, die sich nicht entschieden haben anzunehmen. Beißend und zerrend, kratzt sie sich durch einen hindurch. Der Reiz der als Jucken wahrgenommen wird, wird versucht zu ignorieren. Die Hände wollen an den Ort geführt werden, wo die Schwelle beherbergt ist. Ein angeschwollener Berg. Berührt man diesen mit geschlossenen Augen, ist er größer, als er ist. Er erscheint aber in der Größe der Relevanz und juckt, weil man vom Körper darauf aufmerksam gemacht wird, dass ein Eindringling da ist. Beziehungsweise war. Was hat dieser mitgenommen. Den nahrhaften Saft, das rote Elixier der Lust, das bei Begegnungen besonderer Art zum Wallen gebracht wird. Es wallt und fließt über, aber wir verschließen uns, unseren Zugang, weil uns jemand zu nahe kam. Es ging unter die Haut. Es ging in das Blut über. Nun sind zwei verbunden. Der, der sich anbot, ohne es zu wollen, unbewusst doch, sie haben sich angezogen, ist in der Hoffnung, dass ihm kein Gift eingeflößt wurde, das ihn langsam zum Sterben bringt. Die Unsicherheit wird das Sterbebett für diejenigen sein, die sich nicht entschieden haben anzunehmen.

Eine Schwellung ist eine Raumforderung.

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Schiller-let me love you

http://www.youtube.com/watch?v=u7lq9Y7au8w

Lass mich dich lieben

Ich will nicht, dass du mir was gibts, was du nicht hast.
Gib kein Versprechen, das du nicht halten kannst.
Ich will nicht, dass du deine Einstellung änderst.
Häng nicht bei mir rum, um es mir recht zu machen.

Aber ich habe eine Frage...
Und wenn du nicht glaubst es wäre sinnlos,
Dann lass mich dir etwas geben...

Lass mich dich lieben
Lass mich dich lieben
Frei von allen Ritualen
Nichts Gewöhnliches
Etwas worin du versinken kannst

Lass mich dich lieben
Lass mich dich lieben
Frei von „wo bist du gewesen“
Frei von jeglichem Status
Etwas worin du dich fallen lassen kannst
Meine Liebe zu dir...
Meine Liebe zu dir...

Wir können tiefer gehen, wenn du möchtest.

Ich will keine Grenze ziehen, die dich einengt.
Halte dich nicht zurück nur aus Angst
Ein sinnliches Erlebnis ist das was dich erwartet

Und ich habe eine Frage...
Und wenn du nicht glaubst es wäre sinnlos,
Dann lass mich dir etwas geben...

Lass mich dich lieben
Lass mich dich lieben
Frei von allen Ritualen
Nichts Gewöhnliches
Etwas worin du versinken kannst

Lass mich dich lieben
Lass mich dich lieben
Frei von „wo bist du gewesen“
Frei von jeglichem Status
Etwas wo du dich fallen lassen kannst
Meine Liebe zu dir...
Meine Liebe zu dir...



Origninal

I don't want you to give what you don't have
Don't make a vow that you can't keep
I don't want you to change your positions
Don't hang around just to please me
But I have one request
and if you don't think it`s senseless
let me give you something else

Let me love you
Let me love you
Free of all rituals, nothing habitual
Something you can sink your teeth into
Let me love you..
Let me love you
Free of where have you been
Freedom what's take command
Something you can fall right back into
My love for you
my love for you..

We can go deep if you need to
I won't draw a line that runs against you

Don't hold back if you are afraid to
A sensual sin is what awaits you
But i have one request
and if you don't think it`s senseless
let me give you something else

Let me love you
Let me love you
Free of all rituals, nothing habitual
Something you can sink your teeth into
Let me love you
Let me love you
Free of where have you been
Freedom let's take command
Something you can fall right back into
My love for you
my love for you..

Let me love you..

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Kegelbahn

62 Zeilen, über das anpeilen.

Der Abend der sich wiederholt,
das Glück mit dem wird gebowlt.
Alle Menschen sind wieder vereint,
wie vor zwei Jahren, ich brach und hab' geweint,
stehen die Menschenkegel aneinander gereiht
und wir sind noch immer nicht zu zweit.
Ich schieße die Kugel auf die Bahn,
im reinsten Sinneswahn,
werd' ich treffen,
hab' ich meine Kräfte richtig gemessen?
Rollt schlängelig vorwärts,
ob ihr den Treffer sehen werds?
Gleitet aus der Hand die Kraft,
ob die Kugel plötzlich Halt macht?
Sie rollt weiter, weiter gedreht,
mich mit dessen Fall auf den Boden schlägt.
Blicke die Bahn entlang,
auf das was ich nicht steuern kann.
Rollt in die Ferne nach hinten,
die Kegel die winken,
triff mich, triff den Richtigen,
den für dich Wichtigen.
Rollt und rollt,
ungewollt,
auf dich die Kugel, neben dir hölzerne Kegel,
kein Stopp, dafür kein Hebel
und hau dich um,
bleibst liegen stumm.
Alle anderen die noch stehen,
die nur zugesehen,
was ich gewählt
und hab' beseelt.
Erhebe mich, geh' zu dir hinüber,
steig' über die anderen drüber.
Reiß' dich an mich, du mein Gewinn,
trag' dich fort ohne Sinn.
Willst doch, dass mit dir jemand spielt,
ein Lebensgefühl, das du dich für brauchbar hieltst.
Aber ich brauch' dich auch,
bist ja benebelt von Schall und Rauch.
Die frische Luft wird dich säubern,
erkennst, wie die anderen dich räubern.
Ich mach' das nicht, versprochen,
du bist schon etwas gebrochen,
da und dort ein Splitter,
pralltest gegen Abstellgitter,
noch heut halt' ich dich,
du mein versprich,
du bleibst in meinem Spiel,
nicht so lang ich will,
du hast die Wahl, zu sein wo du magst,
wohin du dich auch tragst.
Es gibt auch schöne Spiele
und andere Ziele,
ich zeig' sie dir, wenn ich kann,
gib mir nur ein wann.
Ich trage dich,
du mein versprich,
ich darf dich tragen,
wohin, ist nicht zu fragen.
Du bleibst,
und verweilst.

1 Kommentar 6.1.11 19:32, kommentieren

Was Augen verraten können

Vor welchen Tatsachen stehe ich hier?

Ich sitze in einer Runde von Frauen, die etwas miteinander trinken. Daran hat sich seit Silvester nichts geändert. Es wird getrunken, gelacht, so wie es halt ist.
Ein Ring beginnt meine Aufmerksamkeit zu sich zu ziehen und ich möchte darin lesen. Gefragt, gesagt, getan. Meine Hand umtastet ihn, schließt ihn in die geballte Faust und Sätze kommen in mir hoch. Aber eigentlich spricht meine innere Stimme zu mir.
Ein weiteres Schmuckstück und eine Kette, ich berühre diese und ich erhalte Botschaften, wie sie wirken. Wie sie auf den Träger wirken, auf sein Umfeld und in welchen Chakren des Körpers. Gut diese Fähigkeit ist mir bereits bekannt.

Die Augen einer Frau blitzen auf, nach links, nach rechts, links, rechts, im Zick-Zack, sie wirkt verloren und suchend. Ich sehe sie an, sie sieht mich an und ich frage sie, ob ich ihr Energie schicken darf. Ich nehme ihre Hand, ich spüre ihr Herz und sie fasst sich darauf. Ich lasse ihre Hand los, sage, öffne deine Aura für mich, sie wiederholt die Worte und ich sage, ich arbeite mit ihr. Ich nehme ihre Blockaden heraus, alle die sie hat, die vor allem im Herz angesiedelt sind. Ich sauge ihre Emotionen wie ein Schwamm auf, ich fühle Hass, unterdrückte Wut und Zorn, der nicht gelebt und nicht gesprochen wurde und leite ihn aus uns aus, forme eine Schale mit meinen Händen, in die gesegnetes Wasser einfließt, das reinigen und sie füllen soll, mit neuer Herzenergie. Als ich ihr das erzähle, sagt sie, sie hat noch eine Freundin, die diese Gabe besitzt, kannst du fühlen, dass die Person anwesend ist, um die es sich handelt? Nein, sie ist gerade nicht da. Stimmt. Ich gehe raus und frage mich, wie lange sie dieses Gefühl schon in sich hegt? 127 Tage. Ich gehe zu ihr und frage sie nach dem Zeitrahmen, sie sagt etwa seit 4 Monaten, es ist die Frau, die neben mir sitzt. Ich sage ihr, sie muss loslassen, diese Frau ist nicht für sie bestimmt. Sie sagt, das haben mir bis jetzt einschließlich mit dir 130 Leute gesagt, ich sage dann solltest du jetzt mit mir darauf hören. Eine Zeit lang, hat sie einen Lichtblick, der im Laufe der Zeit wieder verschwunden ist. Aber am Ende des Abends dankt sie mir und verlangt meine Nummer. Sie kann sich den Psychotherapeuten sparen, wenn sie zu mir kommt. Das waren ihre Worte, nicht die meinen.

Frau Nummer zwei. Ich sehe ihr Augen an, die groß strahlend voll und ganz zutraulich wirken. Was siehst du? Ich setze mich neben sie, sage du bist Single, hast starke Gefühle zu einem Mann, von dem deine Liebe nicht erwidert wird. Woher weißt du das? Die Frau neben ihr, eine gute Freundin umarmt sie, spendet ihr Nähe und Trost, bevor ich weiterreden kann. Danach sage ich, du bist innerlich tief traurig und dein Herz weint. Sie sagt, ich habe heute zwei Stunden lang wegen ihm geweint. Sie zeigt mir einige Fotos von ihm und ich sage, sie muss sich zurücksetzen, wenn er ihr folgen soll. Sie fragt, liegt es an mir, er sagt immer, er kann nicht mit mir zusammen sein, weil etwas mit mir nicht stimmt. Ich sage nein, es liegt an ihm selbst. Es stört ihn etwas in sich selbst. Sie sagt, sie sei heute aus ihren Urlaub zurückgekehrt, ein paar Tage früher, weil er sie sehen wollte, als sie da ist, bricht er den Kontakt ab, weil sie vor Jahren mit einem Mann zusammen war, den er gehasst hat, und wenn sie mit ihm geschlafen hat, will er nichts von ihr. Er bricht den Kontakt ab und der andere Mann meldet sich. Sie fragt mich, soll ich darauf antworten? Nein, auf keinen Fall. Er hat das Problem nicht mit ihr, sondern mit ihm und sich. Sie redet weiter und weiter und schüttet ihr Herz aus. Ich sage stopp, setz dich ein Stück zurück, nicht das du daran brichst. Sie gibt es gerne ganz her, ich fühle sie kommen zusammen, aber es wird nicht für den Rest des Lebens anhalten. Wenn's eh nicht haltet..ich sage vertrau dir selbst. Vielleicht liege ich darin falsch, ich denke die Zeit, die sie haben werden, ist bestimmt. Eine Lernaufgabe wird es sicher sein, die ihr hilft. Sie sagte noch, über das rede ich normalerweise mit meinem Psychotherapeuten, den brauch ich nicht, ich sage du bist die Zweite, die das heut schon zu mir gesagt hat.

Eine dritte Frau, sieht mich an. Siehst du das? Ich kann mich nicht konzentrieren, wenn sie erwartet. Ich fühle, dass ihre Füße über dem Boden schweben, ich sage du musst dich verdammt viel erden. Sie sagt ja. Unsere Füße wachsen wie Wurzeln ineinander, ich setze diese in die Erde, in den roten Erdkern und lasse diese Energie in uns hoch strömen, mit jedem Atemzug, für uns beide. Ich sage nichts, sie sagt, sie fühlt was ich gemacht habe. Sie zittert und es strömt in ihr. Sie bedankt sich.

Die vierte Frau, sieht mich an. Ganz lange und leer. Keine Reaktion, ich hingegen fühle Gewalt. Verkrampfung, in mir, in meinen Beinen, geballte Fäuste, die wild alles weg schlagen möchten, was ihr zu nahe kommt. Ich bücke mich, umschließe meine Beine unter dem Tisch, richte mich auf, leite es ab, schicke ihr Energie von Herz zu Herz, sie lacht und strahlt, wie ich.

Die fünfte Frau, der will ich einfach so Energie schicken, weil ich sie mir viel bedeutet. Ich versuche die Blockaden, die ich verursacht habe aufzunehmen und in mich überzuleiten.
Ich fühle mich zittrig, unwohl, unklar und unruhig. Ich leite es ab, forme eine Schale, in die Wasser einfließt, ich segne dieses mit Reinheit und Herzlichkeit und schütte es von meinem Herzen in das ihre, indem ich meine Hände auflege.

Dort ein Blick, dort und dort. Am Nebentisch, links rechts, hinter mir, alle Augen verraten mir das innere Abbild. Ich sage heute reicht es, ich schalte ab. Standby Modus. 5 Minuten später fragt mich wieder jemand, kannst du uns etwas zu unserer Freundschaft sagen und was du fühlst? Ich sage, die Schamanin hat jetzt Sendepause. Bitte, bitte, warum ich nicht? Am liebsten hätte ich gesagt, seht euch an, wie ihr euch umschließt, euch nahe seid, ihr wisst es doch selbst genau.

Eine sechste Frau sagt, kannst du das bei mir auch, meine Seele bereisen, ich sage das mache ich nicht bei jedem, dazu gehört Vertrauen und ein gewisser Grad Ernsthaftigkeit. Ich suche mir aus, bei wem ich das praktiziere, denn es ist gefährlicher für mich, als das es vielleicht klingen mag.

Liest auch jemand in mir?
Es wird gefragt:
Warum siehst du mich so lange an?
Es wird gesagt:
Weil du Feuer für deine Zigarette brauchst.

Liest auch jemand in mir?
Es wird gefragt:
Warum siehst du mich so lange an?
Es wir gedacht:
Lies doch in mir.

Vom Heimweg brauche ich nicht sprechen, da habe ich in mir gelesen.
Das behalte ich für mich. Wenn es jemand lesen will, muss man mit mir sprechen. Wenn mich jemand lesen will, muss man mir nur in die Augen sehen. Die sprechen auch, wenn ich nichts sage.

1 Kommentar 5.1.11 18:12, kommentieren

Silvesterpläne

Es ist Nachmittag und ich habe keine Pläne für den heutigen Abend. Ich fühl mich befreit und leicht, wie als hätte ich bereits Neujahr gefeiert.

Welche Optionen sich bieten?
a) bei meinem besten Freund zu sein, im Partykeller mit Raketen und Feuerwerk um sicher 500 Euro. Mit ein paar Fremden, die er aber gut kennt und seiner Partnerin. Wohl nicht so ratsam.

b) Murat hat sich gemeldet, feiert mit seinen Eltern, die aus der Ferne eingeflogen sind. Und dann nach Mitternacht eine Party ohne Eltern zu veranstalten, bei sich daheim. oder auf einer wilden Fete. Auf die er mit mir gehen will. Sollt ich nun den Abend auch bei meinen Eltern sein, und dann mit ihm weggehen? Doch meine Mutter hat Nachtdienst betreut die jugendlichen Alkoholleichen, die eingeliefert werden. Ich hab gemeint, ich komm sie besuchen, als eine von denen. Sie lachte, sie versteht meine Witze ja doch und kennt mich so gut, dass das nicht ernst zu nehmen ist.
Also nicht.

c) mit Meli und Nici bei Dion daheim feiern, dann am Kahlenberg rausfahren und auf der Fahrt eine gute alte Cd hören, in der tausend Erinnerungen wach werden, von der Zeit bei Mels Homeparty.
Im Anschluss auf eine Goaparty gehen, die völlig psychedelisch wirkt.
Tausend Lichter, Buddhas, Goabehänge, Visulisationen, die Menschen die dort sind in Fetzen gekleidet, die beschienen werden und weit mehr psychedelisch wirken, als die Dekoration.
Irgendwie wäre ich dort verloren, mit der Musik, in den Menschen, in der Musik. Und irgendwie zu frei. Im Goa-dress ungezügelt und befreit, ohne zu wissen, wie ich dann heimkomme.
Passt die Musik, lässt mich frei in das Jahr hineintanzen, lässt mich abheben und ich entgleite mir, enstehen viele Hemmungen, die mich dazu bringen würden stehen zu bleiben und nach dem Ausschau zu halten, das ich gerne hätte. Unterschwellig würde ich etwas verloren wirken, auch wenn ich frei aussehe.
Ein Abend mit alten bekannten Gesichtern, die ich nun Freunde nennen kann.

d) mit meiner besten Freundin und ihrer langjährigen Partnerin etwas trinken gehen. Wohin? Aber eigentlich möchte sie daheim bleiben.
Sie meldet sich noch, wie alle anderen bei mir.

e) bei meinen Hunden daheim sein. Etwas arm und verlassen alleine feiern. Das schaffe ich nicht.

f) Murat fragen, ob er mit auf die Goaparty geht. Ich weiß, er passt auf mich auf, obwohl ich ihn kaum kenne. Ich hab ihn angerufen, er hebt nicht ab, aber meldet sich sicher.

und g) ich bin zu Johannes Silvesterfest eingeladen, den ich überhaupt nicht kenne. Das ist das letzte was ich tun würde. Unter Fremden sein und bekannt wirken.

Meine Option, warten, was sich darlegt, wer anruft.
Ich werd mich einfach fertig machen und schaun, was auf mich zukommt.
Vielleicht gibt es ein h), i), j), und k.)?

Spannend wird's.

Murat hat angerufen, schaut sich das Line-up der Goaparty an und kommt vielleicht hin, mit seinem besten Freund, mit dem wir gemeinsam auf der Free Parade waren. Die Zwei schwelgen in der Erinnerung von der Freiheit, sich von Musik beschallen zu lassen und sich in sich frei zu fühlen, mit Leib und Seele auszudrücken, mit dem Körper der tanzt, das wollten sie wiederholen, vielleicht heute und dort.
Er meldet sich nochmal um drei.

Wo ich zu Mitternacht sein werde, wenn das neue Jahr anschlägt, egal wo ich bin, ich bin in den selben Gedanken, wie im Vorjahr, wo ich dir eine Mitteilung zukommen ließ, punktgenau, gesagt, ich denke an dich, habe ich alles um mich verpasst, die Freunde die anstoßen wollten, ich bin lieber zu dir gestoßen, wenn auch nur in Gedanken, den du mit mir geteilt hast. Punktgenau.
Alle Jahre wieder und jeden Tag. In Gedanken bei dir.

Ich freu mich auf das nächste Jahr, es wird pefekt!

31.12.10 14:40, kommentieren

Gedicht einer Liebenden: Winterfahrbahn

Bei Nici geschrieben.
188 Zeilen und eine. Die alle für dich sind.

Winterfarb-klang
Welch Rede,
dies Gedicht einer Liebenden,
hinterher besang.
Ein Reim
den ich aus Tiefe hebe,
über die stiegenden
Gefühle des mit dir sein.

Es ist kalte Jahreszeit,
die Wege unbeschneit,
die Wiesen wie Gefühl befreit,
das sich wieder aufzeigt.

Das Wetter gleicht dem Spiel,
das wir schon einmal führten,
Gefühle die sich in uns rührten,
mit einem uns als Ziel.

Eine bestimmte Begegnung,
die uns zueinander führte,
uns weiter an uns schnürte.
Das Innere in Bewegung.

Sonne strahlt und reflektiert,
warme Strahlen, die in uns zogen,
die Dunkelheit aufwogen,
uns mit Wärme ziert.

Licht schimmert in seid'nem Glanz,
gestrichen durch dein Haar, das golden glänzt,
das du dunkler nennst,
doch wie dein Haar strahlst du ganz.

In deinen Augen,
schlummert alt verbundene Seele,
die ich zu sehen wähle,
die mir die Sinne rauben.

Sie besitzen jene Tief'
die ich immer gesucht,
ungeteilte Zeit verflucht',
die dich zu mir rief.

Volle Lippen, die wie Samt,
weich und süßlich,
küssen uns genüsslich,
wie bekannt.

Mund auf Mund gespürt,
sanft und weich,
an Nähe reich,
die mich berührt.

Hände, die sich an dich schmiegen,
verbunden ruhend,
wohltuend
bleibe ich liegen.

Weit mehr als für diesen Moment,
folge ich deiner Spur,
nur
du, an das ich denk'.

Ein Band,
das um uns gelegt,
mich stets zu dir bewegt,
das uns verband.

Das Band zieht sich weit,
nicht fest geknüpft,
die Schlaufe entschlüpft
in die Freiheit.

Ich bin am anderen End',
fern voneinander lebend,
fern voneinander bewegend,
spür' ich dein Tun in meine Händ'.

Auch, wenn getrennt, rein örtlich,
ich geh' die selben Schritte,
mit der ständigen Bitte,
dein zu sein, mein ich wörtlich.

Nach vielen Wochen,
die kaum zu sehen,
jedoch die Leere in mir stehen,
kommst du aus deinem Loch gekrochen.

Wieder vereint,
Band gebunden,
neu erkunden,
zusammen gereimt.

Vierteljährlich,
ein Treffen,
um zu bemessen,
doch unentbährlich.

Auch wenn selten,
um zu bemessen,
diese Treffen,
sind wie Welten.

Ich fühl' mich lebendig
und genährt.
Hast mir gewährt,
bei dir zu sein, wie ständig.

Weiß nicht, ob du hegst
selbes Gefühl,
es ist manchmal so kühl,
wie du es lebst.

Doch nur Schein,
berührst mich zögerlich,
Hand, die um mich,
kannst du uns daraus befrei'n.

Zum Essen zu mir eingeladen,
speisten und tranken,
im Schlafe einander zuwandten,
versorgtest mich mit deinen Gaben.

Alle Müh' für dich gemacht,
Blüten, die trinkbar in Kelchen schwammen,
die uns besangen,
in deiner Andacht.

Die durch die Gläser blühten,
diese Blüten,
die feuerrot begossen glühten,
die meine Liebe zu dir hüten.

Sowie der Wein,
der uns genährt,
alt bewährt,
er soll der Trunk der Liebe sein.

Halbe Flasche gelehrt,
halbe Nacht
zum Tag gemacht
und dein Sein verehrt.

Ich sagte mir,
das Höchste heute neben dir im Bett zu liegen,
zwei Seelen, die in sich wiegen.
Bevor du hier.

Vor Müdigkeit die deinen Lieder geschlossen,
die schönste Frau, die ich gesehen,
die am Schlafen gehen,
sind meine Tränen geflossen.

Eine Stunde lang geweint,
träumst
und versäumst,
wie es scheint.

Die Musik im Nebenzimner
durchgespielt,
wie ich dich einamal hielt,
macht es noch schlimmer.
...und du hast keinen Schimmer.

Was ich verberge,
endlos Liebe, die auf dich gerichtet,
sich verdichtet,
wie eine Herde.

Niemals wieder dir gesagt,
wie ich epfind',
ein schüchternes Kind,
das still alles mit sich tragt.

Ich will dich nicht wecken
und gestehen,
würdest du verstehen?
Beginn' mich weiter zu verstecken.

Strahlst voll Frieden,
scheint glücklich in deiner Welt,
das ist alles was zählt,
will dich nicht mit mir bekriegen.

Ungesagt,
unausgesprochen,
unter unsere Decke gekrochen,
nicht gewagt.

Ich bin nicht feig',
will dich nicht stören,
alte Dinge hochbeschwören
und ich schweig'.

Will nicht rein wachen,
meine Taten,
nochmal verraten,
ich hab' genügend Grund, zu sein verlassen.

Ich konnt's nicht halten,
schrieb' dir ein Gedicht,
das zu dir spricht,
beginnst zu schalten.

Neu berührt,
Band geschnürt
und aufgerührt,
das dich schnürt.

Dies deine Welt gestört,
kämpfst mit schlechten Gefühlen,
die in dir wühlen,
bleib' ich unerhört.

Würdest du mir Glauben schenken,
wenn ich sage,
das du alles bist, das ich im Herzen trage.
Bist mir daraus nicht wegzudenken.

Ich schenkt' es dir vor langer Zeit,
vor diesem Leben,
hab' ich's dir gegeben,
nun ist es befreit von Schweigsamkeit.

Ich kann's nicht halten,
ungeteilt
bei dir verweilt,
unterlieget den Gesetzen.

Nur einmal darf man sagen:
Du bist die wahre Liebe,
dich ich hier besiegle,
die werd' ich ewig tragen.

Nadine

1 Kommentar 30.12.10 23:04, kommentieren

fiktiv

Gedicht einer Glückspielerin, fiktiv
real dies Stück der Fühlerin.
Gedicht einer Liebeskranken, fiktiv
die am Wanken.

Wie die Gedichte
der Betrunkenen, auf der Winterfahrbahn
wie der Landstreicherin, die sich entkam.
das Gefühl, meine wahre Geschichte,

sitzt tief.
macht kreativ
und fickt mich tief.
was ich da ausstieß,
was ich aufrief,
in diesem Brief.

29.12.10 13:30, kommentieren